Dieser Blog mit und über unseren Labrador Retriever Murphy dient der reinen Unterhaltung. Achtung: kann Spuren von Ironie enthalten. Viel Spaß beim Stöbern !

Augen auf beim Labikauf /Papiere sind nicht gleich Papiere



Achtet darauf,  dass es sich um einen seriösen Züchter handelt, bei einem Rassehund am besten ein Züchter welcher in einem  dem FCI/VDH angschlossenem Verein züchtet. Hunde die ein Zuhause suchen gibt es in Tierheimen schon genug, wenn schon züchten, dann aber  kontrolliert und das Ziel sollte hier immer sein:
"Der Erhalt und die Verbesserung der Rasse".

 

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Zu den Papieren:

Papiere sind nicht gleich  Papiere.  In vielen Fällen sind diese sogar völlig wertlos.

Die richtigen Papiere sind der Personalausweiß des Hundes und informieren über Gesundheit, Wesen, Prüfungen und evtl. Arbeitsanlagen der Ahnen...die nicht nur für die Zucht eine Bedeutung haben. Sie dienen auch zur Teilnahme an Ausbildungs- und Sportaktivitäten, die man evtl. mit seinem Retriever betreiben will. Die wenigsten sind sich bewußt, dass ihnen die Hände gebunden sind, wenn sie sich für einen Welpen entscheiden, der keine Papiere hat oder Papiere von "irgendwelchen" Verbänden/Vereinen, die keinerlei Ausbildungsmöglichkeit anbieten. Der DRC sowie der LCD sind Rassezuchtvereine, die dem VDH angeschlossen sind, der wiederum als Dachverband für Deutschland, Mitglied in der FCI ist. Retriever mit FCI-Papieren haben die besten Möglichkeiten, eine rassetypische Ausbildung zu genießen und auch an Prüfungen, Workingtests und Ausstellungen im In- und Ausland teilzunehmen.

 Bei Ausstellungstitel, wie z.B. "Weltsieger" sollte man doch etwas genauer hinsehen, wer diesen Titel verliehen hat. Es gibt nur eine Welthundeausstellung (World Dog Show), die jedes Jahr in einem anderen Land (weltweit) stattfindet und von weltweit anerkannten Richtern gerichtet wird. Dort werden Hunde aus der ganzen Welt vorgestellt und nur dieser Titel ist anerkannt!!! Man sollte sich also wirklich fragen, wie ein Hund zu einem "Weltsieger" wird, wenn dieser Titel jedes Jahr immer nur in Deutschland verliehen wird? Demnach ist ein "Weltsiegertitel", der außerhalb der World Dog Show verliehen wird, WERTLOS!

Quelle Chocolate Power Chocolate Power
mit freundlicher Genehmigung




Die Welpenlisten des LCDs und DRCs findet ihr hier:

LCD - erwartete Würfe
LCD - Welpenliste
DRC - Welpenliste Labrador
DRC - geplante Würfe





 Warum FCI/VDH



Speziell zum LCD (Labradorclub) DRC (Deutscher Retriever Club
(nicht zu verwechseln mit mit DRC Soltau welcher nicht dem VDH angehört) 
 und der ÖRC für Österreich  (Österreichischer Retrieverclub):

Diese Vereine wurden gegründet mit dem Hintergrund des Erhaltes/der Verbesserung der Retriever-Rassen. Durch die kontrollierten Zuchten werden Erbkrankheiten weitmöglichst ausgeschlossen. Eine 100%ige Sicherheit gibt es natürlich nie, mein Labrador vom LCD ist das beste Beispiel, jedoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass ihr einen gesunden wesensfesten Hund viele Jahre lang an eurer Seite habt, um einiges höher als bei einer wenig bis gar nicht kontrollierten Zucht.

Die Zuchtordnungen der oben genannten Vereine sind auf den entsprechenden Internetseiten zu finden.
Siehe Linksammlung.

 Es mag  nicht jede  "Zuchtstätte" von Vereinen die nicht dem VDH unterstellt sind, von
Grund auf schlecht sein, jedoch bin ich der Meinung tragen sie nichts zum Erhalt und zur
Verbesserung der Rasse bei.


Wieso eigentlich nicht nach denselben strengen Zuchtordnungen wie beispielsweise bei den
Eingangs erwähnten  Vereinen/Verbänden züchten, wenn man es doch angeblich mindestens
genau so gut macht?


Speziell für die Retrieverzucht gilt: die VDH-Vereine verlangen von ihren Zuchttieren einen Wesenstest.
Es soll gewährleistet sein, dass nur sichere, unaggressive, freundliche, schussfeste Retriever mit dem typischen Wesen in die Zucht gelangen. Die meisten derjenigen Retriever, mit denen außerhalb des VDHs gezüchtet wird, waren selbst - oder ihre Vorfahren - Hunde mit VDH-Papieren, die jedoch die Zuchtzulassung aus Gesundheits- oder Wesensgründen nicht erhalten konnten. Wenn mit solchen Hunden dennoch gezüchtet wird, ist dies für die Rasse selbstverständlich von Schaden, da die Gefahr des Verlusts rassetypischer Eigenschaften groß ist. Dies zeigt sich leider immer häufiger in Berichten über aggressive, sogar dem Menschen gegenüber bissige und unerziehbare Retriever - sehr zum Schaden des Ansehens unserer Retrieverrassen.





 


 
Sicher ist  auch bei Vereinen die dem VDH unterstellt sind nicht alles zu 100%
perfekt,  jedoch kommen sie meiner Meinung nach immer noch weit vor den 
Vereinen,  die nicht nach den strengen FCI/VDH Regeln züchten.

Dies schließt auch die Zucht nach Rassestandard des FCI mit ein, denn auch wenn 
selbstverständlich  die Gesundheit der Hunde oberste Priorität sein soll, darf man 
nicht  vergessen, dass ein Labrador sein rassetypisches  Wesen, die Arbeitsfreude  und 
das Aussehen nicht verlieren darf.




Der Labrador vererbt sich optisch sehr dominant. Siehe folgende Geschichte:

Ein Fall aus meinem Bekanntenkreis. Der "reinrassige" Labrador einer Kollegin  ist doch nicht so reinrassig wie er ihr verkauft wurde, es stellte sich heraus, dass ein   Rottweiler "mitmischte" um den Labrador "stabiler" zu machen *kopfschüttel* Der Laie sieht in Giacomo aber einen Labrador. Dumm gelaufen. Der Hund ist zwar wirklich toll, trotzdem wisst ihr hoffentlich was ich sagen möchte. Ein Rottweiler hat nichts in der Zuchtlinie eines Labradors zu suchen, ebensowenig wie ein Weimaraner.
(Streitthema silver Labradors)


Diese "Labis" sehen zwar meist aus wie Labis, unterscheiden sich aber deutlich vom Wesen. Wer z.B. einen Weimaraner kennt weiss wovon ich spreche. Diese Hunde haben einen nicht zu unterschätzenden Schutztrieb, und ich würde keinem Anfänger einen Weimaraner empfehlen. Dasselbe gilt z.B. für den Rottweiler. Diese Rassen sind grundsätzlich schwerer zu handeln als ein Labrador. Ausnahmen gibt es natürlich immer. Ein Labrador erzieht sich auch nicht von selbst, was leider immer noch die weit verbreitete Meinung vieler ist. . .


Noch eine Info zu den 3 Farben des Labradors

Den Labrador gibt es lediglich in den 3 anerkannten Farben

- gelb in seinen verschiedenen Schattierungen von hellem cremeweiss
  bis ins dunklere fuchsrot

- schwarz

- braun von hell- bis dunkelbraun, einfarbig nicht gestromt

Es gibt keine vom FCI / VDH anerkannte Farbe die sich silber, silver oder charcoal nennt
auch wenn das  immer mal wieder behauptet wird.


Die Augenfarbe eines Labradors ist immer braun  oder haselnussfarben. Schwarze oder gelbe Augen bewirken einen harten Ausdruck, und sind unerwünscht.