Dieser Blog mit und über unseren Labrador Retriever Murphy dient der reinen Unterhaltung. Achtung: kann Spuren von Ironie enthalten. Viel Spaß beim Stöbern !

24. März 2011

Simply the Best

Weltsieger im Charme verteilen. Ehrenchampion in allen Dingen. Wer was anderes behauptet ist bloß neidisch! Frauchen's ganzer Stolz eben!



Ich bin heute das erste mal  geschwommen. Im tiefen Wasser. Nicht nur in Ufernähe. Ich hab mich richtig weit in den See getraut und die Enten rausgeholt. (Ich meine natürlich die Entendummys - keine echten Federviecher. )
Meine Menschin ist mächtig Stolz auf ihren "Großen".



Oh ein Hund 
ENTEN!!!!!!
Na guuuuuut ich bleib trotzdem liegen! 

23. März 2011

Vorsicht Bissig

Man muss alles ein bisschen mit Humor sehen, wer mit ein bissschen Bissigkeit nicht umgehen kann, der klickt einfach weg und stöbert in anderen Blogs.
s'Fraule





Und ich zeig euch ganz frech das Hinterteil :-)

Die 3 Farben des Labradors

Den Labrador gibt es lediglich in den 3 anerkannten Farben

- gelb in seinen verschiedenen Schattierungen von hellem cremeweiss
  bis ins dunklere fuchsrot

- schwarz

- braun von hell- bis dunkelbraun, einfarbig nicht gestromt

Es gibt keine vom FCI / VDH anerkannte Farbe die sich silber, silver oder charcoal nennt.
Siehe dazu auch "Augen auf beim Labikauf"


Die Augenfarbe eines Labradors ist immer braun  oder haselnussfarben. Schwarze oder gelbe Augen bewirken einen harten Ausdruck, und sind unerwünscht.

20. März 2011

Frühlingserwachen - oder "auf Entenjagd"


Heute scheint hier die Sonne, Frühlingserwachen in allen Ecken. Menschen sitzen in den Biergärten, in Liegestühlen und lassen sich die Sonne auf den Bauch scheinen. Und ich? Was macht ein wasserfreudiger Labrador an so einem herrlichen Sonnensonntag? Genau, er lässt sich von seinen Menschen zum naheliegenden Feringasee chauffieren und tobt da nach Herzenslust rum.
Mensch war das ein Spaß.
Ich habe  "Enten gejagt" , Stöcke eingesammelt und fast bis zum Umfallen im Wasser geplanscht.
Natürlich habe ich keine echten Enten erlegt. Wo kämen wir denn da hin. Da würde Frauchen mit Sicherheit sehr sauer werden, also lass ich das von jeher sein. Es waren auch sehr viele Hunde da, ich hab ein bisschen geguckt, mal gebellt und geschnuppert aber dank Schleppe  erst gar nicht groß versucht auszubrechen. Es war aber  bei meinen Menschen super Spannung angesagt, da hätte sich ein Hundetreff nicht wirklich gelohnt.

Natürlich hat meine Menschin wie gewohnt auch Trainingseinheiten eingebaut, wie UO und Suchaufgaben. Derzeit finde ich ständig ihren Schlüssel. Sie ist schlampig, vielleicht soll sie besser aufpassen dass sie ihn nicht ständig verliert.

Es war ein herrlicher Auslfug zum Feringasee. Seht selbst. Hier ein paar Bilder von mir und meiner erlegten Ente.










Der Kuschelteddy







19. März 2011

Internationale Rassehundeausstellung VDH

München Olympiahalle


Ich durfte ja nicht mit, soviel unnötiger Stress muss auch nicht sein, ich bleib da lieber daheim und warte brav auf die spannenen leckeren Sachen die mir meine Menschen bei so Ausflügen mitbringen.

Heute war die Ausbeute ziemlich fett. Gedrehte Ochsenziemerstangen, Zahnpflegekauteile  ein
schönes ledernes (Sonntags!)- Flachzughalsband eine Dummyente und einen Dummy. Diverse
Leckerchen fürs Training hab ich auch schon entdeckt.

Es war sehr interessant und kurzweilig sagen meine Menschen. Fotografiert hat Frauchen natürlich nur ihre Lieblingsrassen. Die Labis haben sie aber leider verpasst. Schade.

















Ein paar Eindrücke mit qualitativ leider schlechten bis sehr Bildern . Ich hoffe ihr könnt das meinen Menschen verzeihen, aber sie hatten die Kamera vergessen.

18. März 2011

Ein Spaziergang im Regen hat auch seinen Reiz










Oder wie findet ihr das? Komischerweise treffen wir an so Tagen kaum bis nie auf andere Hunde. Schade, dass die  alle wasserscheu zu sein scheinen....oder müssen die ganz einfach bei Regen nicht Pipi... ?!

Heute habe ich ein bisschen Dummy gesucht, gefunden und apportiert.  Auch wenn's nicht der Felldummy war, denn den find ich  viel spannender. Ja, und Stöcke, von denen kann ich einfach nicht lassen. Aber das ist streng verboten.

Ich sammle eigentlich so alles ein was ich sehe und biete es dem Fraule an. Was da so rumliegt, das glaubt ihr nicht. Vom Kaffeebecher über ein Stuhlbein bis zur Alufolie war  da heute alles dabei.
Ein Apportierhund durch und durch.

 Bis dann. Euer Murphy

17. März 2011

Der kleine Erfolg

Guten Morgen allerseits. Ihr wundert euch sicher, wieso hier die Tage soviel neue Posts auftauchen.
Tja, Frauchen plagt mal wieder die Gesundheit, oder sollen wir sagen Krankheit? Somit kann sie hier fleissig nach Diktat tippsen.

Ich durfte ja ganze 6 Wochen nur an der Leine laufen.  Heute sind übrigens genau 7 Wochen seit meiner OP vergangen.

Frauchen und ich haben in dieser Zeit wirklich viel geübt, irgendwie muss man ja die Leinenhaft positiv nutzen.  Somit darf ich stolz behaupten, dass ich der "FUSSLAUFEN Profi" bin. Zumindest in unserem Viertel. Denn Hundeschulen besuchen dort die wenigsten haben wir den Eindruck.
Es ist aber nicht einfach eine Gute zu finden.

Heute haben wir es ihnen gehörig gezeigt. Bzw. ICH. Ich wollte nur  ein bisschen spontan sein und meinem kranken Frauchen eine Freude machen. So bin ich bei Fuss vom Feld bis nach Hause gelaufen. Der kleine Wischmop und die Schulkinder haben mich überhaupt rein gar nicht interessiert.  Und das ganze ohne Leine. Wahnsinnshund! Gut der Kurzführer war dran, aber das ist ja keine LEine. Irgendwo musste sich das Training ja auszahlen.
Aber gewöhnt euch nicht dran, das war heute eine Ausnahme! Hä hä.

Nachdem ich  nun seit fast einer Woche wieder ohne Leine laufen darf, geht der Ernst des Lebens auch langsam wieder los hab ich das Gefühl. Frauchen hat eine tolle Hundetrainerin kennengelernt bei der wir Einzelstunden nehmen werden. Wir finden das viel besser, da so intensiver auf mich und Frauchens Probleme eingegangen werden kann als im Gruppentraining.  Mein Problem sind andere Hunde. So ehrlich muss ich sein. Die riechen gut und wollen alle spielen.  Frauchen ist da leider anderer Meinung.....Ich spüre aber sofort wenn sie nervös wird und das nutze ich, unverschämt wie ich bin, zu gerne aus.

Die letzten 7 Wochen waren zugegeben für Frauchen nicht einfach. Einen jungen blitzgescheiten Jungrüden wie mich, so lange Zeit nur durch Kopftraining und Spurensuchen auszulasten und kaum körperlich, da war sie gefordert. Uns wurde jedoch gesagt, dass wir die Sache gut machen und ich ein wohlerzogener Junghund bin der schon mehr auf dem Kasten hat als so manch älterer Hund. Frauchen würde nicht selten zuviel verlangen und sich selber unter Druck setzen. Oft ein Problem von Ersthundehaltern. Tja, was ich nicht alles weiss....
Na gut, ein kleiner kräftiger Rüpelrüde der seine Grenzen ab und an aufgrund seiner langsam aufsteigenden Hormone austesten "muss", zerrt schon mal an den Nerven, aber das ist nicht ungewöhnlich. Ihr könnt mir Glauben,  ich weiss wovon ich "rede"!
Die 7 Wochen haben uns schon ziemlich zusammengeschweisst fällt uns im Nachhinein auf.
Probleme die wir hatten, wurden längst ad acta gelegt. Da wäre z.B. das "Komaschnüffeln".
Es gab Phasen, da half kein Kommando wie "weiter" oder "heran" , nö nichts. Ich  musste
diese Düfte verfolgen und bis ins kleinste Detail zerlegen und entdecken.

Ich bin nun viel aufmerksamer, suche oft den Blickkontakt, ganz so wie es sein soll. Ausserdem gucke ich ständig wo Frauchen sich aufhält, und sobald die sich einen Meter zuviel   entfernt, komme ich schon angedüst. Ich will mein Minirudel ja nicht verlieren. Das habe ich aber von Anfang an so gelernt und diesbezüglich war ich da immer schon sehr vorsichtig, ja den Anschluss nicht zu verpassen..

Die Sache mit der Ressourcenverwaltung meinerseits haben wir auch ausgestanden. Ich war nämlich
eine Zeit lang der Meinung Fraule wäre meins.  Das klingt für den einen oder anderen sicher ganz lustig, aber ich musste mir dies schleunigst abgewöhnen. "Vertrauen ist gut - Kontrolle ist besser", das war mein Motto. Jeden Schritt bin ich hinter meinem Frauchen hergewackelt, nie ließ ich sie aus den Augen und sobald  sie von wem zu stürmisch begrüßt wurde, musste ich mich einmischen und machte schon mal ein entsetztes Wuff in den Raum.
Das ist ausgestanden. Frauchen hat mir klipp und klar verständlich gemacht, dass es so nicht geht. Da ich schnell kapiere und mittlerweile nicht mehr nur der der "will to eat"  sondern immer mehr der "will to please" Labi bin, bleibe ich   artig und gestehe mir ein, dass doch nicht ich der Chef im Rudel
bin sondern....



Wir werden sehen, was uns die Zeit noch bringt. Ich halte euch auf dem Laufenden. Schaut mal öfters rein. Euer Murphy.

15. März 2011

Ziegelei Deck - die Tage sind gezählt

Langsam geht es dem Ende zu. Bäume wurden bereits gefällt und Sträucher abgeholzt.
Man sieht auch immer deutlicher den Verfall der alten Häuser. Jugendliche nutzen die
verbliebenen Wände zunehmens für ihre Spray"kunstwerke" und zum Partyfeiern
(den vielen Glasscherben nach zu urteilen)

Im Herbst beginnen die Baumaßnahmen - hier werden viele  neue Wohnungen entstehen.
Verständlich. In München ist Wohnraum knapp und dies hier ist eine tolle Lage und
natürlich wertvolles Bauland.

Trotzdem sind wir traurig. Hier konnten wir prima trainieren und hatten meist unsere
Ruhe. Ich hoffe, wir werden ein adäquates neues Gelände zum Üben finden.


Hier ein paar Eindrücke vom Wochenende (März 2011)



 

Noch mehr Bilder findet ihr hier:
Ziegelei Oktober 2010
Auf Streifzug
Zieglei im April 2011
Die Tage sind gezählt
Rundgang
Brachland
Aus is'